Fahrradcomputer

Fahrradcomputer – vom Zählwerk zum Alleskönner

Fahrradcomputer, Fahrradtacho oder liebevoll Velocomputer das ist dieses Teil welches euch eure Reisegeschwindigkeit und gefahrene Distanz anzeigt. Früher sagte man dazu Zählwerk, angetrieben durch einen Mitnehmer der sich mit der Nabe dreht und in ein sternförmiges Zahnrad greift war alles ganz mechanisch.

Sigma Sport Cyclecoach Fahrradcomputer von 1982
© Sven Wilhelm / Wilhelm Medienmanagement

Die etwas größere Alternative kam erst später und bediente sich eines Riemenantriebs. Dieser auch recht schwere VDO Tacho mag manch einem noch in Erinnerung liegen.

Fahrradcomputer VDO
© http://a2011.wordpress.com/

Beide Varianten funktioniert nur mit festen Radgrößen d.h. ein Tacho passte nicht auf verschiedene Radgrößen. Abgesehen davon wäre die Montage auf ein anderes Fahrrad auch keine 2 Minuten Aktion geworden.

Anfang der 80er Jahre erfindet Klaus-Peter Schendel den Fahrradcomputer. Eigentlich ging es um Bremslichter. Mehrere Magnete sollten mittels Reed-Schalter Informationen über die Drehgeschwindigkeit liefern. Wird das Rad langsamer, so sinkt die Frequenz der Magnetimpulse und das Bremslicht sollte eingeschaltet werden. Dieses Prinzip verwendete Schendel für den ersten Fahrradcomputer. Das LCD lieferte Uhrzeit, Kilometer pro Stunde, Kilometer, Tageskilometer, Puls  und natürlich die Geschwindigkeit – der Prototyp des Sigma Sport Cyclecoach war geboren – Hightech zu der damaligen Zeit!

Heute gibt es eine breite Palette von Fahrradcomputer drahtlos werden Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Puls übermittelt. Routen können abgefahren und aufgezeichnet werden oder gerade geleistetes in so genannten sozialen Netzwerken mit Freund und Freundin geteilt werden.

diverse Fahrradcomputer
© http://www.dcrainmaker.com/

Wie seit ihr unterwegs oder wie wärt ihr gerne unterwegs?

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