Cycling World Düsseldorf

Am kommenden Wochenende trifft man sich zu feinster Radkultur auf dem Aral Böhler in Düsseldorf. Die Cycling World lädt zum ersten Mal zur Messe rund ums Fahrrad. Allein aufgrund der Location lohnt sich schon der Besuch aber jetzt  ist die Hütte auch noch voll mit feinstem Fahrradzeuchs.

Die Aussteller Liste ist lang und eine bunte Mischung durch die verschiedenen „Genres“ der Radkultur. Von Urban über Road bis zu Maßarbeit findet man alles was das Herz begehrt. Von einigen Austellern konntet ihr hier schon lesen: Bakfiets.nl, Brooks, Cobi, Melon Helmets, Fahrer Berlin, Ortlieb, Pro Cycling Trumps, Schicke Mütze, Tex-Lock, Urbam Bamboo Bikes.

Neben dem typischen „Messekram“ gibt es ein mega Rahmenprogramm mit Literatur, Film und jeder Menge Aktivitäten auf dem Rad:

Cargobike-Challenge, Frikandel Tour, Bike-Testing, Offroad-Track, Cyclocross Race, Social-Ride,  …

Wichtig: für die Aktivitäten müsst ihr euch vorab registrieren auf der Eventseite registrieren!

Wir selbst haben keinen Stand aber trainierte Beine 😉.
So werden wir am Samstag unsere Runden über die Messe drehen und die Augen für euch offen halten. Seid gespannt!

Wer am Wochenende noch nix vor hat, kommt am besten einfach vorbei, keine Sorge es wird spaßig sportlich!

Wann?

25. und 26. März 2017
10-18 Uhr

Wo?

Areal Böhler
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf

Tickets?

Tagesticket 10€ / 6€ ermäßigt
Wochenendticket 15€ / 10€ ermäßigt

 

​2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades

Am 12. Juni 1817 unternahm Freiherr Karl von Drais die erste Fahrt mit der von ihm konstruierten Laufmaschine. Diese Exkursion mit dem Vorläufer des Fahrrads gilt als die Geburtsstunde der individuellen Mobilität. Zum 200. Jubiläum dieser Erfindung zeigt das TECHNOSEUM ab dem 11. November 2016 die Große Landesausstellung Baden-Württemberg mit dem Titel „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Dreis und die Geschichte des Fahrrades.


In 4 Ausstellungszonen wird gezeigt wie sich das Fahrrad in den 200 Jahren entwickelte. Von der Laufmaschine zum Hochrad und vom Niedrigsicherheitsrad zu dem heutzutage typischen Fahrrad. Aber nicht nur die technischen, auch die gesellschaftlichen Veränderungen werden beleuchtet.

Zone 1:

1810 bis 1860, die Person des Freiherrn von Drais, seine vielfältigen Erfindungen und deren Umsetzung in der noch feudalistisch geprägten, vorindustriellen Welt. Sowie seine innovativen Ideen zur Vermarktung der Laufmaschine.

Zone 2:

1860-1930, das Tretkurbelrad der Gebrüdern Michaux, die Evolution dieser Variante, dessen Industriealisierung und der damit verbundene Aufstieg des Fahrrads durch die verschiedenen gesellschaftlichen Schichten.

Zone 3:

1930-1975, das Fahrrad im zweiten Weltkrieg. Vom Zerfall und Wiederaufbau der Fahrradindustrie. Das Auto verdrängt das Fahrrad. Die Ölpreiskrise und das langsame Umdenken.

Zone 4:

1975 bis heute, das Fahrrad im Aufschwung. Mountainbikes erblicken die Welt. Fahrrad als Stilobjekt, Retro-Renner, Fixies. Urban Cycling, das Fahrrad als Mittel gegen den Verkehrsinfarkt.

In interaktiven Bereichen kann man erfahren wie Übersetzung und Lenkung funktionieren, wie Kreiselkräfte ein Fahrrad stabilisieren, was man tun muss damit das Zweirad in Schuss bleibt und natürlich auch mal auf einem Hochrad probesitzen oder ein Laufrad (Nachbau) probefahren.
Neben des interaktiven Teil sind in der Ausstellung eine Vielzahl an Fahrrädern, Poster, Plakate und auch Werkzeuge aus der 200 jährigen Geschichte ausgestellt.

Die Ausstellung läuft vom 11. November 2016 bis zum 25. Juni 2017 im TECHNOSEUM in Mannheim.

Eintrittspreise:
Erwachsene 8,00 Euro
Ermäßigte 5,00 Euro
Kinder unter 6 zahlen nix 

Webseite der Austellung
Austellungsprogramm [PDF]

Titelbild: Wikimedia Commons, Gun Powder Ma, CC BY-SA 3.0

Hangload – der Taschenhalter für das Fahrrad

Heute haben wir mal wieder einen Testbericht für euch. Das Team von Hangload hat uns freundlicherweise einen ihrer Taschenhalter zum Test zugeschickt. Nun passt so ein Taschenhalter natürlich nicht so ganz an unsere Rennräder aber dafür hat man ja ein Citybike für Einkäufe. Aus Stahl natürlich!!! 🙂

Der Herausforderer

In meinem Fall ist es ein altes Peugeot, das ich mit Kindersitz und zwei großen Körben am Gepäckträger erweitert habe. Codename: Citybomber. Um möglichst bequem be- und entladen zu können, habe ich zusätzlich einen großen Fahrradständer und Lenkerdämpfer montiert. Also ein Fahrrad, das ich für den regelmäßigen Einkauf optimiert habe und auch nur dafür nutze.

Und so sieht ein normaler Einsatz des Citybombers aus. Zwei große Einkaufstüten oder auch 12L Milch plus 9L Wasser sind mal gar kein Problem. Und der Nachwuchs hat auch noch Platz. Theoretisch kann man noch oben quer auf die Körben ordentlich was draufpacken, aber dann wird es mit einem Damenfahrrad dieser Bauart doch schon recht wabbelig.

Die Fakten

Nun aber zum Hangload selbst. Es handelt sich um eine recht einfache Konstruktion, die derzeit 34€ kostet. Er wiegt etwa 500g und kommt in Blau, Grau und Grün daher. Die Körbe, die ich verwende, kosten dagegen die Hälfte, wiegen dafür das Doppelte. Außerdem sind die Körbe immer gleich ausladend. Theoretisch kann man sie mit in die Wohnung nehmen und zum Einkauf einfach einhängen. Ich habe sie aber mit Kabelbindern befestigt. So können die Körbe keine Beine bekommen. Auf dem Papier steht es also bisher Gleichstand würde ich sagen.

Die Montage

Die Montage ist denkbar einfach. Mit zwei Gummibändern wird er quasi am Gepäckträger angeknotet. Unten stützt er sich gegen den Hinterbau ab.  So können die Taschen nicht in die Speichen geraten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gepäckträgers wird ein Holzgriff befestigt, der die Schlaufen der zu transportierenden Taschen hält. Durch dieses einfache aber doch stabile Prinzip kann der Hangload schnell an jedem Gepäckträger montiert werden. Aber bei der Montageanleitung ist noch Luft nach oben. Ich musste tatsächlich erst nach einem Video im Netz suchen, um ihn montieren zu können. Hier gebe ich einen kleinen Minuspunkt.

Der Hangload im Test

Im direkten Vergleich sieht man den größten Vorteil des Hangload gegenüber meinen Körben. Er ist im unbeladenen Zustand schlanker und leichter. Das Navigieren und Rangieren zum Beispiel in der Garage oder im Hausflur ist deutlich einfacher. Bei meinem Test habe ich wieder 12L Milch am Hangload befestigt und als Gegengewicht 9L Wasser im Korb gegenüber. Die Tasche lädt nun etwas weiter aus als der Korb aber dafür hängt die Last deutlich Tiefer, was vorteilhaft ist. Man kann verschiedenste Taschen mit unterschiedlichen langen Griffen befestigen dafür kann man in den Körben die Einkäufe einfach schneller verstauen. Also auch im Alltag muss sich der Hangload nicht hinter den Körben verstecken. Im Großen und Ganzen war ich positiv beeindruckt. Hut ab für die Idee.

Fazit:

Ich behaupte, dass mein Citybomber schon recht gut alltagserprobt und auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es war also wirklich eine Herausforderung und ich habe den Hangload ganz bestimmt nicht geschont. Er hat eine sehr gute Figur gemacht und es war ein knappes Rennen. Ich werde trotzdem meine beiden Körbe weiterhin benutzen. Man bräuchte nämlich definitiv zwei Hangloads wenn man solche Großeinkäufe machen möchte. Trotz des etwas höheren Preises kann ich den Hangload empfehlen. Gerade für Radler, die das Fahrrad auch noch für andere Zwecke als nur den Familieneinkauf verwenden möchten.

Besi & Friends Tour 2016, Rad statt Rollstuhl

Am kommenden Sonntag den 19. Juni starten „Besi & Friends“ ihre Benefitz-Fahrradtour. In 12 Etappen geht es von der Radsporthalle Jügesheim nach St. Tropez am Mittelmeer. Die etwa 1700 Kilometer lange Strecke wartet mit fast 28.000 Höhenmetern auf die 72 Fahrer darunter gesunde, chronisch kranke und beeinträchtigte Menschen.

jugendstilBikes.de Besi & Friends Etappen Tour 2016
Etappen der Tour

Von Jügesheim geht es über Delémont nach Genf und weiter nach St. Tropez. Zweimal wartet der Alpenhauptkamm auf das Fahrerfeld und bis zu 3.900 Tageshöhenmeter werden zu bewältigen sein. Auf Tagesetappen von 110 bis 170 Kilometern werden „Besi & Friends“ von vielen Helfern unterstützt und begleitet.

jugendstilBikes.de Besi & Friends Strecke Tour 2016
ungefährer Streckenverlauf

Alles über die Tour findet ihr auf der Website von „Besi & Friends“ und auf Facebook. Ab Sonntag gibt es dort auch tagesaktuelle Berichte von der Strecke.

Über Andreas „Besi“ Beseler

JugendstilBikes.de Andreas Beseler Besi

Andreas „Besi“ Beseler führt das Fahrerfeld auf dem Weg nach St.
Tropez an. Er selbst bekam 1992 mit gerade mal 27 Jahren die Diagnose Multiple Sklerose, nach einem harten ersten Jahr versuchte er es 1993 mit Radfahren, zunächst MTB. 1996 schaffte er sich ein Rennrad an. Auf dem Rad lief es. 2006 startete „Besi“ beim Gerolstein Tour Festival Marathon (210km, 3800 Höhenmeter) und trotzte dem Sturm Kyrill und ist einer der 10 Finisher von 2500 gemeldete Teilnehmern. 2008 und 2009 absolvierte er die Tour-Trans-Alp, eines der härtesten Jedermann-Etappenrennen. 2011 gewann „Besi“ den Mallorca M312 Radmarathon und schnappte sich auch den Vize-Europameistertitel der Mixed-Staffel beim Ironman 70.3 Triathlon. Und das waren nur die Highlights 😉

Rad statt Rollstuhl das ist sein Motto, mit dem er fortan unterwegs ist und andere ermutigt nicht aufzugeben.

2013 rollte er alleine über 3.800 Kilometer durch Kanada und sammelte dabei über 26.000 Euro Sendengelder ein. 2014 schnappte er sich ein paar Mitfahrer und „Besi & Friends“ starteten von Frankfurt am Main nach Barcelona und sammelten 55.555 Euro Spendengelder. Erlöse spendet „Besi“ an die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung, welche MS-Kranke unterstützt.

Videotipp

Wir haben die Plakat "Die Tour fürs Leben"Dokumentation „Über den Berg – Mit dem Rennrad zu neuem Lebensmut“ im Fernsehen gesehen und so von „Besi & Friends“ erfahren. Der Film zeigt wie die Truppe sich durchkämpft, nicht aufgibt und gemeinsam die schönen Augenblicke genießt. Wir waren sichtlich berührt von dieser wahnsinnigen Truppe, Monika, Reiner, Ralf, Luis, Alex, Jürgen… einfach alle haben enorme Leistung vollbracht. Schaut euch an was Besi trotz seiner MS Erkrankung auf die Beine gestellt hat und was die Truppe erreicht hat. Zur Zeit tourt der Kinofilm „Tour fürs Leben“ durch die Kinos (aktuelle Vorstellungtermine) und gibt weitere Einblicke in die unglaubliche Tour von „Besi & Friends“ 2014. Im Spätsommer gibt es den, durch Crowdfounding finanzierten, Film auch als DVD.

Ruft es raus in die Welt und macht allen Leuten Mut!

Zum Video „Über den Berg – Mit dem Rennrad zu neuem Lebensmut“ [29:10]


Bildquellen: Andreas "Besi" Beseler

 

Rennradfieber, warum Glück erfahrbar ist

Die Sonne brennt ins Tal, image

auf dem Gipfel wartet der Schnee.  Auf dem scheinbar endlosen Anstieg kämpft man sich Kehre um Kehre hinauf. Es gibt kein kleineren Gang mehr. Aber noch Kehren…

Am Gipfel angelangt schweift der Blick zurück in Richtung Tal. Krass. Da ist man gerade hoch? Stolz, Respekt, Freude und Glück!

So war es 2013 auf unserer Tour mit den Stahlrennern über das Timmelsjoch. Nur eine von den vielen Radgeschichten die man sich „erfährt“. Oliver Kratz hat sich solchen „Radgeschichten“ angenommen und fünf Jedermänner mit der Kamera begleitet und deren Geschichten angehört. Auf spannende humorvolle Art wollte er unter anderem erfahren was das für Leute sind die tausende Kilometer im Jahr auf dem Rad zurück legen, was sie fasziniert und warum es nicht mehr ohne geht.

Der Film ist abgedreht und wird gerade geschnitten. Über das Crowdfounding Portal Startnext.de sucht Kratz für seinen Film „Rennradfieber, Warum Glück erfahrbar ist“ noch bis zum 23. März 2016 Sponsoren um die entstandenen Kosten zu decken. Als Dankeschön warten Postkarten, T-Shirts und – ab einer Spende in Höhe von 24 Euro – auch der Film als DVD. Wenn ihr nach dem Trailer auch Lust auf mehr habt, tut es uns gleich und unterstützt das Projekt auf Startnext!

Titlebild: Oliver Kratz, http://rennradfieber-film.de/

Update 31.03.2016
Es war knapp und viele fieberten mit ob es am Ende reicht. Doch das „Rennen“ ging gut aus, Rennradfieber konnte erfolgreich finanziert werden. Wir warten nun gespannt auf unsere DVD und werden Berichten wie der Film ist und wie ihr auch an die DVD kommt.

Update 11.07.2016
Die DVDs gehen am 18.7. in die Presse. Bis Ende Juli sollten sie also euren Briefkasten erreichen.

Update 29.08.2016
jugendstilBikes_Rennradfieber_DVD
Sie ist da. Es sind kurz vor knapp noch Fehler im Film aufgefallen, daher leider noch mal eine kleine Verzögerung aber heute lag die Rennradfieber DVD im Briefkasten. Hurra!

Er hängt

Der Hobel er hängt! Nach vielen Stunden auf der Suche nach einer geeigneten Wandhalterung für den Carbonrenner habe ich endlich eine Lösung gefunden die mir gefällt und bezahlbar ist.

Es war nicht leicht, aber nun ist meine Wahl auf eine Wandhalterung von Trelixx gefallen. Trelixx ist eine Firma aus Hessen und bietet verschiedene Plexiglaslösungen, wie auch Fahrradhalterung an. Ich habe mich für die Lixx RR-E Halterung entschieden.

Im Grunde besteht die Wandhalterung aus vier Teilen, zwei Halterungen für die Räder, eine Halterung welche mit einem Seil am Oberrohr befestigt wird und das Fahrrad an der Wand hält. Die Halterungen sind so geformt, dass das Plexiglas die Wand vor Reifenabdrücken schützt. Alle Teile machen einen hochwertigen Eindruck und alle zur Montage notwendigen Teile sind im Lieferumfang enthalten.

Die Montage ist recht einfach, hat man einmal den Reifenabstand und die gewünschte Höhe ermittelt, jagt man die mitgelieferten Edelstahlschrauben in die Wand und kürzt das Seil für das Oberrohr nach Wunsch und schon kann das Fahrrad an die Wand.

Neben der Rennrad Halterung mit 45mm breiten Reifenhaltern gibt es auch Mountainbike Halterungen mit 70mm breiten Reifenhaltern. Beide Halterungen kostet in der „E“ Version 25 Euro zzgl. Versand.


Wem die Halterung nicht zusagt, der findet in der Übersicht von itstartedwithafight.de vielleicht doch das passende Teil!

Garmin Varia Vision

Auf der CES 2016 geht es unter anderem auch um Wearables d.h. Elektronik die man am Körper trägt. Garmin hat mit der Varia Vision ein praktisches Wearable für Fahrradfahrer vorgestellt. Bei der Varia Vision handelt es sich um ein In-Sight-Display, das sich an Fahrradbrillen befestigen lässt. Die Bedienungen erfolgt mittels Touch-Oberfläche an der Seite. Über Lagesensoren wird die Anzeige je nach Kopflage entsprechend Angepasst und mittels Vibrationsfeedback wird man auf wichtige Nachrichten hingewiesen.

Die Brille ist – wie so oft bei Garmin – ohne einen Fahrradcomputer aus der Edge-Reihe eher dumm. Koppelt man die Varia Vision mit seinem Edge kommt man in den Genuss diverser Funktionen. Neben der generellen Anzeige von Leistungsdaten wie Geschwindigkeit, Höhenmeter, Strecke könne auch Navigationsanweisungen dargestellt werden und auf das Internetportal Garmin Connect zugegriffen werden.

Die Garmin Varia Vision kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite an die meisten Fahrradbrillen befestigt werden und soll mit ihren federleichten 30g den Fahrer nicht beeinträchtigen. Der Akku verspricht 8 Stunden Ausdauer und für knackige 399,99 Euro könnt ihr euch so ein Teil im Laufe des 1. Quartals 2016 bestellen.


Ich finde die Idee super, weg vom Lenker ran ans Auge, direkt im Blickfeld, immer dabei. Das macht wahrscheinlich gerade das Navigieren bequemer. Außerdem zeigt es eine Richtung in die es gehen kann. Aber der Preis ist natürlich stolz, rechnet man den Garmin Edge noch dazu liegt der Gesamtpreis bei über 700 Euro. Ich mit meinem Edge 810 verzichte erstmal auf die Brille 😉

STiKK – das Licht im Lenker braucht Unterstützung

Gestern erreichte mich eine Anfrage von Fabian Ludwig, zur Unterstützung des STiKK auf Kickstarter. Falls ihr einen geraden (leicht gebogen ist auch noch ok) Lenker mit unauffälligem Licht für 50€ versehen wollt, dann ist das vielleicht genau das richtige für euch. Da das Projekt in 11 Tagen ausläuft, es aber eigentlich schade wäre wenn es nicht finanziert wird… hier der Aufruf an euch: schaut euch das Projekt doch mal an.

JugendstilBikes_STiKK

Ich selbst hatte keine Gelegenheit das STiKK zu testen oder in der Kürze der Zeit mit Fabian persönlich zu sprechen. Wie ihr aber wisst sind wir hier bei JugendstilBikes große Fans von Technik, die sich auch an klassischen Rädern gut und vor allem optisch unauffällig nutzen lässt.

Update 11.02.2016
Das Kickstarter Projekt STiKK wurde nicht ausreichend finanziert, aber es feht wohl weiter mit STiKK: „We still believe in STiKK and we still want it to „light“ the streets. The next few weeks, we are going to analyze which levers need to be adjusted to get this thing running the way it deserves.

 

Betrunken Fahrradfahren ist sicherer?

Es gehört unter die Kategorie – fragwürdig aber interessant. Eine über 10 Jahre angelegte medizinische Studie am Cedars-Sinai Krankenhaus in Los Angeles ergab, dass Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss weniger wahrscheinlich einen Unfall mit einem Kraftfahrzeug erleiden. Außerdem haben diese typischerweise keine schwereren Verletzungen als ihre nüchternen Kollegen. Und das obwohl sie weniger häufig einen Helm tragen. Über 200 Probanden fanden ihren Weg nach einem Fahrradunfall in die Studie.

Jedoch muss man erwähnen, dass bereits eine sehr geringe Blutalkoholkonzentration von 0,94 Promille ausreichte, um in der Studie „unter Alkoholeinfluss“ zu laufen. Im Vergleich zu der 1,6 Promillegrenze, die in Deutschland für Fahrradfahrer tatsächlich gilt, ist das – wenn überhaupt – ein Damenschwips.

Ich persönlich glaube nicht, dass betrunken Fahrradfahren sicherer ist. Jedoch war auch ich bei meinen bisher zwei Fahrradunfällen stocknüchtern. Zufall?… oder fährt man betrunken einfach langsamer?

Bild oben von Geoffrey Franklin via Flickr

Die Fahrradkurbel neu erfunden

Diese Kurbel von Caron Bicycles habe ich wieder mal zufällig beim Stöbern im Netz entdeckt. Ich als Fahrradbegeisterter frage mich natürlich sofort, wie man das technisch umgesetzt hat.

Diese Kurbeln erlauben es einem in 6 verschiedenen Arten zu treten.

JugendstilBikes_Caron1 JugendstilBikes_Caron3

Doch bevor ich mich auf die Suche gemacht habe, um die technische Umsetzung zu erforschen, kam mir noch ein zweiter Gedanke. Wozu braucht man sowas? Meine erste Reaktion war es in die Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht“ zu packen. Jedoch wird auf Indiegogo ausdrücklich auf die positiven Effekte dieser Fahrradkurbel hingewiesen, die sich für das Training unterschiedlicher Muskelgruppen ergeben.

Man hat auch schon 23.000$ in 16 Tagen zusammen bekommen. Damit sind die Chancen die insgesamt 30.000€ in den verbleibenden 25 Tagen auch noch zu erreichen recht hoch.

Nun mal eine Frage von mir an die Trainings-Experten unter euch. Was haltet ihr von der Idee. Braucht man sowas?