Brocken rocken – Tag 3

Von Gieboldehausen nach Bad Harzburg (105km)

Matzewurde unsanft um 3:00 Uhr von dem Rauchmelder in seinem Zimmer geweckt (keine Batterie mehr). Durch eine akrobatischen Balance-Akt auf dem Stuhl im Zimmer konnte das Problem jedoch gelöst werden. Frühstück um 8 Uhr, Eier noch roh, Abfahrt um 9 Uhr. Wetter mäßig. So startete der Tag.

Matze klärte mich während den ersten Kilometern darüber auf das der Brocken noch ein riesen Spaß wird. Respekt war also da. Bei Matze auch etwas Angst.

Zunächst ging es über Wirtschaftswege durch die Felder. Doch die Landstraße wartete bereits auf uns. Am Oderstausee ging es dann langsam los, 7% aber auch mal 12% machten die Knie wach. Aber der Brocken kam erst noch.

Nach reichlich Höhenmetern erreichten wir Schierke. So kurz vorm Anstieg zum Brocken stoppten wir noch mal am lokalen Supermarkt und machten eine kleine Mittagspause. Wetter und Landkarte machten uns die anstehende Aufgabe noch etwas schmackhaft.

Es ging zunächst gemächlich bergauf, aber die Steigungen wurden steiler. Kurz, aber fies. Nach dem uns zwei Carbonrenner überholten, packte Gino der Ehrgeiz und er hängte sich hinten dran. Matze kämpfte alleine (zurückgefallen) weiter. Um so höher man stieg um so voller wurde es. Fußgänger, links und rechts, Segways und Pferdekutschen. Oben angekommen belohnte uns der herrliche Ausblick für die Anstrengungen. Auch die Brockenbahn ließ sich für ein Foto blicken. Den Gipfel feierten wir mit einem Schierker Feuerstein! 


Aber der Brocken war noch lange nicht unser Tagesziel. Es standen noch 40 weitere Kilometer auf der Uhr. Nach der spritzigen Abfahrt vom Brocken entschieden wir uns gegen die öde Landstraße und wählten den Waldweg. Es ging laut Höhenkarte abwechselnd bergauf und bergab, aber gefühlt meist nur bergauf. Die Schotterpisten erforderten für beides viel Aufmerksamkeit und Kraft. Das zehrt unglaublich an den Nerven.


Am Nachmittag kamen wir sicher in Bad Harzburg an. Das Ende der Tour feierten wir mit viel Fleisch beim Griechen. Das haben wir uns verdient!

Brocken rocken – Tag 2

Von Büren nach Gieboldehausen (150km)

Ausgeschlafen ging es um 8 Uhr zum Frühstück, nett serviert und umfangreich. Perfekt um sich für den Tag durchs Weserbergland zu stärken. Um 9 Uhr ging es los. 150 Kilometer und 1350 Höhenmeter warteten auf uns also im Vergleich zu gestern lockeres ausrollen 😉

Die Strecke war ländlicher, gleich zu Beginn ging es durch den Wald. Auch später warten nach schweißtreibenden Aufsteigen anspruchsvolle Abfahrten durch Schotterpisten im Wald. Aber natürlich gab es auch diese feinsten Asphaltstücke, bergauf wie bergab.

Nach etwas über 100 Kilometern machten wir die erste längere Pause. Wasser auffüllen stand auf dem Programm. Ein kräftige Regenschauer bewegte uns dazu noch eine Kaffee zu trinken und die Pause etwas auszukosten. Auf feuchten Straßen ging es weiter, von einer Landstraßen zur nächsten. Über Schotterpisten, vorbei an sinnlos abgesperrten Radwegen, durch urige Dörfer bis nach Gieboldehausen.


Am Amtsrichter war unser Ziel erreicht, ein prachtbau erwartete uns. In der Gastwirtschaft neben an gönnten wir uns ein paar Weizen und füllten mit Rinderkraftbrühe (Doping für morgen), Holsteiner Schnitzel und Eis unsere Speicher wieder auf.

Fazit, der 2. Tag war leichter als der 1. Tag. Aber der 3. Tag wartet mit einem Brocken auf uns 😉

Brocken rocken – Tag 1

Von Düsseldorf nach Büren (165km)

Treffpunkt: Tonhalle. Von dort bahnten wir uns den Weg durch die Stadt raus Richtung Mettmann und weiter in Richtung Wuppertal. In Wuppertal ging es auf die Nordbahntrasse. Die Trasse ist der perfekte Radweg, viel Platz, kaum Steigung, keine Kreuzungen und bester Asphalt. 

Aber das sollte nicht so bleiben. In Hagen und Iserlohn machten uns Autoverkehr und Ampeln das flüssige vorran kommen schwer. 


Außerhalb der Städte lief es recht gut. Die Landstraßen schlängelt sich durch die Landschaft und knackige Anstiege versteckten hinter den Kurven. Aber wo es hoch geht, da geht es auch wieder runter 😉


Am Möhnesee führte unsere Route über die Möhnetalsperre. Wahnsinniges Bauwerk mit herrlichem Ausblick. Viele nutzen das hervorragende Wetter und taten es uns gleich.


Die letzten 30 Kilometer waren noch mal knackige, die Sonne brennt, das Wasser war leer und ein Auffüllen war nicht in Sicht. Erst im Hotel in Büren wurden unsere Durst mit eiskaltem Wasser gestillt.


Am Abend spazierten wir noch durch Büren, aßen eine Pizza und spekulieren wild was uns morgen erwartet und ob es leichter oder schwerer wird. Wir werden Berichten 😉

Fietselfstedentocht

Pfingsten fährt man eigentlich in Bimbach, so war ich 2015 und 2016 beim Rhön Radmarathon am Start. Dieses Jahr verschlug es mich jedoch in die Niederlande zur Fietselfstedentocht.

Was?

Fiets-elf-steden-tocht, der Name ist Programm. Frei übersetzt „Fahrrad elf Städte Tour“, dass heißt es geht mit dem Fahrrad in einer Tour durch 11 Städte. Auf 235 Kilometer malt man eine „8“ ins Kartenbild, Start der „Tocht“ ist immer in Bolsward und von dort geht es durch Harlingen, Franeker, Dokkum, Leeuwarden, Bolsward, Sneek, Ijlst, Sloten, Stavoren, Hindeloopen, Workum und wieder zurück nach Bolsward. Bis auf Deiche gibt es kaum Erhebungen, aber der friesische Wind sollte nicht unterschätzt werden.

JugendstilBikes.de Fietselfstedentocht Map

Das „Los“ entscheidet

Die erste Fietselfstedentocht wurde 1912 ausgetragen, ab 1947 gab es eine jährliche Austragung, lediglich 2001 fiel die „Tocht“ aus. Zur 105. Fietselfstedentocht haben sich ca. 28.000 Starter auf insgesamt 15.000 Startplätze beworben. Das Losglück erwischte mich und auch ich durfte an den Start gehen. Gestartet wurde in Etappen, alle 8 Minuten gehen circa 650 Räder auf die Strecke. Ich hab im Internet ein paar Gleichgesinnte gefunden und durch das Zusammenlegen der Startzeiten durften wir gemeinsam ab 05:32 auf die Strecke. Späteste Startzeit wäre 8:30 gewesen. Aber der frühe Wurm fängt nun mal den Vogel.

Von der Strecke

Nach dem ich am Treffpunkt sicher war die Gruppe gegenüber sei nicht die Truppe aus dem Forum – einer trug ein dezentes Holland Fahrradtrikot – sah ich doch verwirrt genug aus, so dass Wolfgang, der Herr in dem Trikot, mich auf bestem Deutsch mit meinem Vornamen an sprach und wir uns gefunden hatten. Es gab noch einen Snelle Jelle und den erste Stempel bevor wir zu siebt um 5:50 Fahrt auf nahmen.

Nachdem wir die ersten Stempel erfahren hatten, trafen wir in Holwerd noch Toto, ein weiterer Mitstreiter aus dem Forum. Nach Kaffee und einem kleinen Snack ging es dann mit 8 Fahrern nach Dokkum – eine Perle Frieslands! Mittags hatten wir die ersten 100 Kilometer auf der Kette und gönnten uns in Leeuwarden ein Stündchen Pause. Bevor es dann doch zu gemütlich wurde schnappten wir uns wieder die Räder und rollten weiter. Nach der halben Strecke gab es in Wilsum ein Powerbar Stand, sehr praktisch dieses Zeug, klebt die Trinkflasche im Halter fest. Im Verlauf streckte sich unser Team mehr und mehr. Verpasst man bei dem Wind einmal den Anschluss war es auch schwer wieder dran zu kommen. Irgendwann hatte ich mich von einer schnelleren Truppe mitreißen lassen und kachelte zackig durch die wunderschöne Landschaft. Mal am Wind, mal im Windschatten, aber immer über der 30.

Nach dem Bolsward zum zweiten Mal passiert wurde ging es nach Sneek und von dort zur Küste. Von Oudemirdum über Stavoren bis nach Hinderloopen ging es immer an der Küste entlang, mal auf dem Deich, mal daneben. Die letzten 30-40 Kilometer munkelt man gab es noch Rückenwind, so dass die Kilometer dahin purzelten. Um kurz nach Sechs, gab es in Bolsward den letzten Stempel und das „Finisher“-Abzeichen. Hoera!!!

Fietselfstedentocht

An der Strecke

Die Fietselfstedentocht ist ein Volksfest. Fing es zunächst noch relativ ruhig an, so wurde im Verlauf des Tages der Streckenrand immer voller. Die Leute packten die Gartenmöbel vor die Häuser, warfen den Grill an und feierten jeden Fahrer der vorbei kam. Manch einer hatte sich sogar die Blaskapelle in den Vorgarten gesetzt und sorgte für Stimmung. Selbst die Polizisten, die den ganzen Tag an der Strecke absperrten und den Verkehr regelten, feuerten einen unermüdlich an und riefen einem noch ein „succes“ hinterher. Und in den „Elfsteden“ ging die Post so richtig ab.

Neben der Stimmung haperte es auch sonst an nichts. An den Stempelstellen konnte man sich für kleines Geld verpflegen, Kaffee, Kuchen, Wurst, Pommes, Suppe, Pfannkuchen… für jeden Geschmack war was dabei. Wer es eilig hatte konnte, in der Regel, nach 10-15 Minuten wieder – frisch gestempelt – in die Pedale klicken. Aber zum Einen ist das ganze keine Rennveranstaltung und zum Anderen hat man so die Gelegenheit ein Blick in die schicken Orte zu werfen, zu genießen und die Beine mal aus den Pedalen zu nehmen.

Die Teilnehmer

Auf der Strecke traf man auf ein buntes Feld von Fahrrädern. Rennräder in Carbon hielten die Mehrheit, aber man sah auch Alu, Titan und Stahlrenner. Auch andere Formen des Fahrrads gab es zu Hauf; Party Tandems mit Soundanlage, Hollandräder, Mountainbikes, Liegeräder, Fat-Bikes und viele mehr. Es war alles dabei. Nicht nur die Räder waren bunt gemischt, auch die Fahrer, von junges Mädchen bis alt ehrwürdiger Herr fuhr jeder mit.

Fazit

Die Fietselfstedentoch ist nicht irgendeine Rundfahrt, es ist ein Volksfest. Ein sehr gut organisiertes Volksfest. Alle machen mit, alle haben Spaß egal ob auf dem Rad oder an der Strecke. Die Strecke ist hervorragend ausgeschildert und zum größten Teil abgesperrt. Auf den nicht gesperrten Strecken sind die Autofahrer sehr rücksichtsvoll.
Das Tempo ist stark gemischt und beim Überholen kann es auch mal eng werden. Bis auf einen Sturz habe ich nichts mitbekommen. Aber auch hier waren alle gut organisiert, sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um die Fahrer.
Ich hab versucht daran zu denken das Schieben zu den Stempelstellen wegzustoppen, klappte nicht immer und kostete Kilometer 😉 . Am Ende betrug die reine Fahrzeit 8:36 Stunden. Bei 228,8 Kilometer kommt man so auf 26,6 km/h im Durchschnitt.

Brocken rocken – JugendstilBikes on Tour 2017

Seit 2014 geht es einmal im Jahr auf JugendstilBikes Tour. Ein paar Tage auf dem Rad abschwitzen und Neues kennen lernen. Kein Wettkampf aber immer mal wieder ein paar Herausforderungen. Mal die Alpen, mal Orkan Ela, mal sehr geiles Wetter auf Mallorca, mal belgische Straßen oder das Bier zu viel am vergangenen Abend.

Die 5. Tour führt nach Sachsen-Anhalt auf den höchsten Berg im Norden von Deutschland. Am 15. Juni geht es los. Wie schon Heinrich Heine – geboren hier in Düsseldorf – wollen auch wir auf den Brocken (1141,2m). Heinrich zu Fuß wir mit dem Fahrrad. Auch dieses Jahr gibt es keine Begleitfahrzeuge, Werkstattwagen, Physiotherapeuten… nur wir zwei und unsere Stahlrenner plus ein wenig Gepäck.

Der Weg auf den Brocken führt in drei Etappen auf etwas mehr als 400 Kilometern und etwa 5600 Höhenmetern von Düsseldorf über Wuppertal, Iserlohn, Büren, Warburg, Göttingen, Gieboldehausen und Schierke bis auf den Brocken. Vom „Gipfel“ steht dann nur noch ne lockere Abfahrt nach Bad Harzburg an, bevor es am 4. Tag mit dem Zug zurück nach Düsseldorf geht.

  • 1. Etappe: Düsseldorf – Büren, 165 Km, 1900 Hm (zur Route)
  • 2. Etappe: Büren – Gieboldehausen, 145 Km, 1700 Hm (zur Route)
  • 3. Etappe: Gieboldehausen – Bad Harzburg, 100 Km, 2000 Hm (zur Route)

Sehr gespannt sind wir auf den Ort „Elend“ kurz vor der Auffahrt zum Brocken, mal sehen ob das ein versteckter Hinweis auf die nächsten Kilometer ist 😉

Brocken Profil qualdichde jugendstilBikes

Tagesaktuelle, unzensierte Berichte direkt von unserer Tour findet ihr wie gewohnt hier im Blog.

 

100. Giro d’Italia

1909 startete der Giro das erste Mal. Die Idee kam von Radsport begeisterten Mitarbeitern der berühmten Gazzetta dello Sport. So hat das typische Giro rosa seinen Ursprung in der Farbe der Gazzetta. Die Italiener und der Giro sind einfach eins. Coppi und Bartali lieferten sich spannende Rennen, fesselten die italienische Seele an den Radsport. Aber nicht nur Rennfahren, auch bekannte Namen wie Cinelli, Colnago, De Rosa, Olmo und Gios stehen für Italien und die Liebe und Perfektion im Radsport.

Vom 5. bis 28. Mai 2017 geht es zum 100. Mal im Giro d’Italia auf dem Sportrad durch Italien. Die erste von insgesamt 21 Etappe startet in Alghero auf Sardinien. Über Sizilien führt die Strecke dann auf insgesamt ca. 3570km durch das italienische Festland. Vorbei an Molfetta, Florenz, Monza, Bormio bis nach Mailand. Erhebungen a la Ätna (1900m), Passo del Mortirolo (1850m), Stilfers Joch (2750m), Passo Valparola (2200m) und Monte Grappa (1600m) sorgen für ordentlich Laktat und spannende Bergetappen.

Dieses Jahr starten mit BORA hansgrohe und Sunweb zwei deutsche Teams beim Giro. Unter anderem fahren Simon Geschke (Sunweb), Rüdiger Selig (BORA hansgrohe), Phil Bauhaus (BORA hansgrohe) und Andre Greipel (Lotto Soudal) um das „Maglia Rosa“. Gewonnen hat bisher noch kein deutscher Fahrer, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal 😉

Maglia Rosa, Museo del Ciclismo Madonna del Ghisallo, Magreglio, Italien

Im freien Eurosport bekommt man die Zusammenfassung und das Finale des Giro d’Italia. Der kostenpflichtige Eurosport Player und auch der Bezahlsender Eurosport 2 zeigen die Rennen umfangreicher.

Cycling World Düsseldorf

Am kommenden Wochenende trifft man sich zu feinster Radkultur auf dem Aral Böhler in Düsseldorf. Die Cycling World lädt zum ersten Mal zur Messe rund ums Fahrrad. Allein aufgrund der Location lohnt sich schon der Besuch aber jetzt  ist die Hütte auch noch voll mit feinstem Fahrradzeuchs.

Die Aussteller Liste ist lang und eine bunte Mischung durch die verschiedenen „Genres“ der Radkultur. Von Urban über Road bis zu Maßarbeit findet man alles was das Herz begehrt. Von einigen Austellern konntet ihr hier schon lesen: Bakfiets.nl, Brooks, Cobi, Melon Helmets, Fahrer Berlin, Ortlieb, Pro Cycling Trumps, Schicke Mütze, Tex-Lock, Urbam Bamboo Bikes.

Neben dem typischen „Messekram“ gibt es ein mega Rahmenprogramm mit Literatur, Film und jeder Menge Aktivitäten auf dem Rad:

Cargobike-Challenge, Frikandel Tour, Bike-Testing, Offroad-Track, Cyclocross Race, Social-Ride,  …

Wichtig: für die Aktivitäten müsst ihr euch vorab registrieren auf der Eventseite registrieren!

Wir selbst haben keinen Stand aber trainierte Beine ?.
So werden wir am Samstag unsere Runden über die Messe drehen und die Augen für euch offen halten. Seid gespannt!

Wer am Wochenende noch nix vor hat, kommt am besten einfach vorbei, keine Sorge es wird spaßig sportlich!

Wann?

25. und 26. März 2017
10-18 Uhr

Wo?

Areal Böhler
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf

Tickets?

Tagesticket 10€ / 6€ ermäßigt
Wochenendticket 15€ / 10€ ermäßigt

 

tex-lock, das Schloss aus Stoff

Innovatives, Crowdfunding und Schlösser, das ist irgendwie unser Ding, daher möchten wir euch wärmstens das innovative tex-lock von Alexandra, Suse und Katja ans Herz legen.

tex-lock

Das tex-lock ist ein textilbasiertes Seilschloss… Textilbasiert? Also aus Stoff? Sprich unsicher? Nein!

Durch seine mehrlagige Konstruktion und die Verwendung von Hightech-Materialien hält das tex-lock gewöhnlichen Feinden wie dem Seitenschneider, aber auch außergewöhnlichen Feinden wie nem Flammenwerfer stand. Durch das Textilmaterial erhält das Schloss eine weiche Außenhaut, sprich es kratzt und klappert nicht am Rahmen und das Textil sorgt für ein geringes Gewicht (350g/m).

Die Gründer haben mehrere Jahre an ihrem Produkt gefeilt, entwickelt und sogar schon erste Preise abgeräumt. Vom 5. Februar bis 8. Februar sind die Mädels auf der ISPO in München (Halle B5 Stand BN2) und stellen das tex-lock vor. Damit aus dem serienreifen Prototyp ein Produkt für alle werden kann, startet am 3. Februar die Kickstarter Kampagne für das tex-lock.

Wer Bock hat kann sich so sein tex-lock sichern und hat die einzigartige Möglichkeit aus verschiedenen Längen, Farben und Ösenformen eine ganz individuelle tex-lock Variante zu erhalten. Das Schloss gibt es in drei Längen; 80cm, 120cm und 180cm und ist bei Kickstarter ab 68 Euro zu haben.  In den kurzen Varianten gibt es die „SNAP“ Sattelhalterung, welche das Schloss mittels Magnet unterm Sattel trägt dazu.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Kickstart läuft bis zum 15. März, wer das Schloss bis dahin live erleben möchte findet das tex-lock auf den folgenden Messen:

  • 05.02. – 08.02.2017 ISPO Brandnew Village, München
  • 03.03. – 05.03.2017 Fahrradschau Berlin
  • 10.03. – 12.03.2017 Copenhagen Bike Show

Hide My Bell 2.0

Wer öfters auf dem Rad sitzt, der hat sich irgendwann dann doch eine Klingel an den Lenker geschraubt. Diese sitzt dann meistens neben dem Licht und gleich daneben ist ja dann auch der Fahrradtacho. So ist der Platz zwischen dem Lenkerband komplett ausgenutzt 😉

Alles voll
Alles voll

Die Jungs und Mädels von Hide My Bell haben eine Halterung welche Fahrradtacho und Klingel vereint. Wahnsinn? Es geht noch weiter, ein kleiner Adapter ermöglicht sogar die Montage einer Actionkamera.

jugendstilbikes hide my bell 2

Die Hide My Bell 2.0 erinnert auf den ersten Blick an eine Aerotachohalterung, wie sie unter anderem auch bei Garmin im Bundle vorkommt. Wenn man genauer hinguckt sieht man, dass unter der Tachoaufnahme die Klingel versteckt ist. Im Steg der Halterung ist wiederum ein Gewinde welches den Actionkamera Adapter aufnimmt.

Nicht nur „auf dem Papier“ überzeugte die Hide My Bell 2.0. Wir konnten das Multitalent auf der Straße testen und sind positiv überrascht, dass der ganze Kram – auch auf Kopfsteinpflaster –  sicher am Lenker gehalten werden kann.

jugendstilbikes_hide_my_bell_2_03

Die integrierte Actionkamerahalterung bringt die Kamera in eine ideale, mittige Position vor den Lenker, dort wo – normalerweise – der Tacho den Platz belegt. Fotos wie auch Videos sind schön symmetrisch.

Die Klingel klingelt einem laut Spezifikation noch mit 85 dB in 5 Meter Entfernung entgegen, im Praxis Einsatz erfüllt sie ihren Zweck – sie wird gehört. Das Verhalten variiert, aber das liegt eher weniger an der Klingel, als an den Angeklingelten.

Unterm Strich sind wir zufrieden mit der Hide My Bell 2.0. Das Teil vereint einfach alles, was man so am Lenker hat – bis auf das Licht – an einer Stelle, so bleibt das Cockpit frei und aufgeräumt. Durch die Vereinigung von Tacho- und Actionkamerahalterung hängt die Actionkamera in perfekter Position. Beim Preis kann man auch nicht meckern, für 42,95 Euro gibt es das Multitalent Hide My Bell 2.0 mit Actionkamerahalterung (ohne 34,95 Euro), das ist – wenn man überlegt das eine normale Aerohalterung schon 30-40 Euro kostet und damit noch keine Actionkamera befestigt ist – ein sehr fairer Preis. Einziger kleiner Haken, um zu klingeln muss man die Hand aus der gewöhnlichen Unterlenkerhaltung oder Oberlenkerhaltung (je nach Fingerlänge) nehmen. In brenzlichen Situationen fehlt die Hand dann an der Bremse bzw. die Zeit zum Umgreifen. Da ich in solchen Situation aber instinktiv eher laut „rumbrülle“ geht’s für mich 😉

Zusammengefasst:

[ + ] günstige Kombi aus Tacho-, Actionkamerahalter und Klingel
[ + ] spart Platz am Lenker
[ + ] hält sicher
[ + ] leicht zu montieren
[ – ] aus Ober/Unterlenkerhaltung nicht instiktiv zu erreichen

Nachtrag zum Thema "bis auf das Licht":

Für die Actionkamerahalterung (zumindestens GoPro) gibt es für die recht teure Lupine Wilma auch einen entsprechenden Adapter. Alternativ gibt es von Knog, das Qudos Action Light, eine Lampe für Aufnahmen mit der GoPro, geht scheinbar auch als Fahrradlicht.

3 Tage bis Weihnachten

Habt ihr schon alle Geschenke besorgt oder sucht ihr noch fleißig?

Wer noch sucht, für den haben wir drei Tage vor dem Fest noch drei Kleinigkeiten, wer schon alles hat kann sich ja selbst noch eine Freude machen 😉

Rennradfieber, warum Glück erfahrbar ist

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Ein Film welcher 5 „Jedermänner“ bei ihrer Leidenschaft begleitet. Spannend, humorvoll! Macht Lust auf die Saison 2017! Mehr Details…

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Gibt es auch offline z.B. in der Schicken Mütze

Novelty „Fahrrad“ als Manschettenknöpfe

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Manchmal – vermutet man – ist der gewöhnliche Fahrradfahrer ja auch mal ohne Lycra unterwegs, wer beim Hemd nicht auf das Fahrrad verzichten mag, der sollte sich die kleinen Fahrrad Manschettenknöpfe von Novelty zulegen.

2 Stück, Metall, schwarz, 16 Euro [ Shop online ]

Lezyne Werkzeugflasche

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Noch Platz im zweiten Trinkflaschenhalter? Von Lezyne gibt es eine Werkzeugflasche in der sich mittels Organizer die wichtigsten Werkzeuge einfach und sicher verstauen lassen.

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