Galtani Fahrradhandschuhe im Alltagstest

Für unsere 9-tägige Hellweg Tour haben wir uns von Galtani zwei Paar Fahrradhandschuhe schicken lassen. Ich habe mich für die schwarz-braunen Ebony entschieden während Gino die Champion besser fand. Optisch passen sie super zu unseren jeweiligen Stahlrennern und mit der restlichen Farbauswahl ist garantiert für jeden was dabei.

Ich zähle mich nicht zu den Radfahrern, die unbedingt Fahrradhandschuhe brauchen. Aber ich habe sie auf den 800km dann doch schätzen gelernt. Das Ziegenleder gab mir einen guten Grip ohne Blasen zu verursachen. Die leicht gepolsterten Handflächen reduzieren die Belastung auf die Handballen und vergrößern den Griffumfang am Lenker leicht. Dadurch mussten meine Hände tatsächlich etwas weniger stark zupacken. Am Ende eines Tages hatte ich dadurch dann weniger Schmerzen als ohne Handschuhe. Da man sich während so einer Tour mehrere Stunden auf dem Rennrad befindet, legte ich die Handschuhe auch nur selten ab. Sie kommen übrigens in einer Einheitsgröße, passen sich aber den Händen des Trägers an. Das gehäkelte Baumwollnetz auf dem Handrücken ist natürlich eher was für die warmen Tage. Aber dafür fühlte es sich an diesen sehr angenehm luftig an. Die Ausschnitte an den Knöcheln erhöhen den Bewegungsspielraum. Dadurch nimmt man die Handschuhe nach einiger Zeit kaum mehr wahr.

Trotz meiner anfänglichen Zurückhaltung kann ich diese Handschuhe für ca. 30€ gerade für längere Touren oder fürs Training wirklich empfehlen. Sie machen sich optisch gut am klassischen Rennrad und obendrein tatsächlich auch Sinn. Die Materialien und die Verarbeitung sind hochwertig.
Im alltäglichen Straßenverkehr komme ich jedoch weiterhin ohne Fahrradhandschuhe aus. Im Winter müssen sowieso geschlossene Handschuhen her.

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