Fünfte Etappe auf dem Hellweg

Auf den Feldbett im 10 Mannzelt… wir zwei haben trotz kräftigem Gewitter, super geschlafen. Selbst die Räder durften mit ins Zelt. Das musikalische Abendprogramm der Pfadfinder auf dem Zeltplatz war einmalig.

Morgens begrüßte uns die Sonne durch das Zeltfenster und wieder das Singen/Brüllen. Es gab ein super Frühstück für’nen schmalen Taler. Wir haben uns den Bauch für den Feiertag voll geschlagen. Nach dem alles wieder im Sack verstaut war und am Rad hing ging es gut gelaunt in Richtung Braunschweig.

Kurzentschlossen verabschiedeten wir uns wieder von den Radwegweisern und folgten einfach der Bundesstraße 1. Das klappte sehr gut, an einigen wenigen Stellen wurde noch mal auf die Karte geguckt, aber es lief und lief. Kurz vor Hildesheim gönnten wir uns eine Schale Erdbeeren und weiter ging es. Wir waren ja noch satt vom Frühstück.

Nach 80km waren wir am Ziel, aber das abwechselnde Fahren im gegenseitigen Windschatten und die gute Bundesstraße hatte Kraft gespart. Darum fuhren wir dann knapp 30km weiter bis nach Hordorf.  Für Matze war es ein Schwung leichter, da er sich schon auf das, wie er sagt, Land mit den goldenen Feldern, grünen Wiesen und frisch sanierten Denkmälern freut. Ich glaub er meint den Osten.

Die letzten 10 km waren dann aber doch eine Qual. Auf der Suche nach einer Unterkunft am Feiertag hatten wir mehrfach keinen erreicht, es war kein Zimmer mehr frei oder der Preis eine Ecke zu fürstlich für arme Sportler. Matze schaffte es dann doch noch genug Verzweiflung in seine Stimme zu legen und ein Doppelzimmer neben einem netten kleinen Landgasthof für 20€ pro Nase zu organisieren.

Zum Abendbrot gab es Pizza und Weißwein vom Lieferdienst… Herz was willst du mehr.

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