Vierte Etappe auf dem Hellweg

Nach der doch recht guten Nacht im Zelt – okay es war etwas zu warm und das Zelt hätte 20cm länger sein können aber wir wollen uns hier nicht mit Kleinigkeiten aufhalten – wartete die Bialetti auf uns. Denn Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Nach dem wir den Kaffee intus hatten, das Zelt abgebaut und verstaut war wurden die Pferde gesattelt und es ging los zunächst zum Fluß um die Ecke, erstmal Waschen!

Vom Fluss ging es eigentlich frisch in die Innenstadt von Paderborn. Nach ein paar Brötchen und einer etwas längeren Pause im Schatten eines Telekom HotSpots ging es auf in Richtung Hameln.

Heute fühlte sich alles etwas schwerer an, es ging bergab doch es fühlte sich an wie bergauf. Wir einigten uns darauf das unsere Rösser wohl etwas unausgeschlafen sind.

Nach viel links rechts Quatsch, welchem man unterliegt wenn man diesen Fahrrad Wegweisern auf diesem Abschnitt des Hellwegs folgt. Entschieden wir uns die Schilder zu ignorieren und die oft doch kürzere Landstraße zu nehmen. Rollt sich dort ja auch viel besser.

Das Wetter kostete neben den teilweise steilen bergauf Passagen viel Kraft und Wasser. Auf der vergeblichen Suche nach Brunnen in Lügde, trafen wir ein älteres Ehepaar. Dieses war so freundlich unsere Wasserflaschen bei sich in der Wohnung zu füllen. Wir plauderten noch etwas über das Wetter, das Fahrradfahren und die Schwiegertochter aus Düsseldorf.

In Hameln fanden wir mit einem kleinen Schwenker dann doch den Campingplatz Tönebon Camp. Nach einer kleiner Stärkung (BoWuMiKaSa) durften wir unser Zelt beziehen. Die erste Dusche nach zwei Tagen bei 30 Grad auf dem Rad fühlte sich gut an. Genauso das Bier und das Studentenfutter – sofern unsere schmerzenden Hände das noch gegriffen bekommen.

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