Melon-Helmets Fahrradhelm im Test

Die Helme von Melon sowie die meisten anderen urbanen Helme sind für die Stadt ideal, weil sie nicht gleich den Anspruch eines Supersports vermitteln. Sie sind eher auf Komfort  und Nutzen ausgerichtet und sehen eben weniger aggressiv aus. Ich habe aus genau diesem Grund in der Vergangenheit Dirt-Helme mit unauffälligen Lackierungen und ohne Sonnen-, Spritz- oder Gesichtsschutz bevorzugt. Diese setzte ich dann nicht nur zum Rennradfahren sondern auch zum Snowboarden auf.

Kennengelernt haben wir die Helme von Melon auf einer Messe. Sie stachen vor allem durch die verschiedenen bunten Designs ins Auge. „Etwas zu verspielt“ war mein erster Gedanke. Als ich jedoch einen der Helme in der Hand hielt war ich beeindruckt von dem geringen Gewicht sowie von dem Magnetverschluss des Kinnbandes. Das fühlte sich nicht wie Spielzeug an! Als wir am Stand von unserer 9-tägigen Fahrradtour erzählten war schnell die Idee für den Melon-Helmets Fahrradhelm im Test geboren.

Die Auswahl der Helmgröße ist dank der Größentabelle sehr einfach. Ich bestellte einen in Größe M-L (52-58cm Kopfumfang). Der Helm kommt mit drei  Einlagen-Sets geliefert. Falls nötig kann man also vorn, hinten und oben mehr oder weniger polstern. Bei mir passten die dünnsten Polster. Diese werden einfach per Klettverschluss im Helm befestigt. Danach Helm aufsetzen, einmal kurz am Stellrad am Hinterkopf drehen und das Kinnband an den seitlichen Klick-Schnallen einstellen …

…weniger als 2 Minuten nach dem Auspacken saß der Helm. Er fühlte sich auf Anhieb richtig gut an und ich musste bisher auch nichts nachjustieren.

Auf den insgesamt 800km unserer Hellweg-Radtour trug ich die Melone nicht nur bei Sonne und 32°C  sondern auch bei Regen und Sturm, in den letzten Wochen dann auch im Düsseldorfer Stadtverkehr.

Bei hohen Temperaturen war er im Vergleich zu meinem eigenen Dirt-Helm überraschend luftig. Die im Inneren ausgesparten Belüftungskanäle scheinen tatsächlich etwas zu bringen. Das geringe Gewicht war auf dem Rennrad ein Segen für die Nackenmuskulatur. Extrem praktisch stellte sich der Magnetverschluss für das Kinnband heraus. Nach einer Weile setzt man den Helm intuitiv nur noch mit einer Hand ab. Sehr praktisch wenn man gerade das Fahrrad in der anderen Hand hält. Sehr gut ist auch, dass die Polster herausnehmbar und bei 30°C waschbar sind.

Wer sich also einen Helm zulegen möchte, der in allen Lebenslagen funktioniert, angenehm leicht zu tragen und einen genialen Verschluss am Kinnband hat, der sollte sich den Helm von Melon Helmets genauer ansehen. Ich kann ihn empfehlen, da ein komfortabler Helm immer besser ist als einer, der zu Hause liegen bleibt. Es gibt ihn in vielen Farben und Designs. Für die Sichtbarkeit hat er einen reflektierenden Aufkleber am Hinterkopf. Eine Sonnenblende ist übrigens auch erhältlich.

Einziger Verbesserungsvorschlag von mir wäre den Helm auch in matt-schwarz anzubieten.

3 Gedanken zu „Melon-Helmets Fahrradhelm im Test“

Kommentar verfassen