Ardennen 2016

Düsseldorf, Liege, Bastogne, Luxembourg, Trier, Koblenz, Düsseldorf. 2016 führt unsere JugendstilBikes Radtour rund um die Ardennen.

Vorbei an niederländischen Frikandelspezial, belgischen Schokoladen, luxemburgischen Edelbränden und Prädikatsweinen von der Mosel. Man könnte es auch Genusstour nennen, wären da nicht die 700 Kilometer und mehr als 6000 Höhenmeter.

Da unsere Mallorca Tour 2015 eine Ausnahme war, radeln wir dieses Jahr wieder wie gewohnt auf unseren Stahlrennern. Ein Koga Miyata und ein Raleigh Pursuit Racebred. Kein Carbon, keine Di2, keine lockeren Tagesrundtouren einfach kein Schnickschnak, dafür Stahl, Rahmenschaltung und alles was man die 6 Tage braucht mit dabei!

Die Tour rund um die Ardennen startet am 5. Mai direkt ab Düsseldorf und endet auch 6 Tage später – so ist es geplant – wieder in Düsseldorf.

Übersicht der Etappen

  • Tag 1, Düsseldorf – Liège
  • Tag 2, Liège – Bastonge
  • Tag 3, Bastonge – Nittel
  • Tag 4, Nittel – Bernkastel-Kues
  • Tag 5, Bernkastel-Kues – Koblenz
  • Tag 6, Koblenz – Düsseldorf

Streckenkarte

Wir halten euch natürlich wie gewohnt hier im Blog auf dem Laufenden und Berichten von der weiteren Planung und auch direkt von der Strecke.

Paris-Brest-Paris, 90 Stunden 1200 Kilometer

jugendstilBikes.de Paris-Brest-ParisIm August startete zum 18. Mal der Langstreckenradmarathon Paris-Brest-Paris, kurz PBP. Entstanden ist PBP aus dem gleichnamigen Radrennen für Profis und Amateure, das erstmals am 6. September 1891 und zuletzt 1951 stattfand. Somit ist es das älteste Radrennen und dazu noch ein sehr hartes. Etwa 1200 Kilometer und 10.000 Höhenmeter in 90 Stunden, die Uhr stoppt nicht. Jede Pause zählt zur Fahrzeit, auch die Nächte.

PBP hat keinen wirklichen Renncharakter. Es geht mehr darum die Strecke mit den anderen Fahrern zu erleben und komplett zu fahren. Selbst die maximal erlaubte Durchschnittsgeschwindigkeit ist auf 28 km/h begrenzt.

PBP wird alle 4 Jahre ausgetragen und verläuft meist auf der gleichen Strecke. 2015 ging es von Velodrom in Saint-Quentin-en-Yvelines, Paris unter anderem durch Dreux, Villaines, Tinténiac und St. Nicolas du Pélém an die Atlantikküste nach Brest. Von dort ging es auf der gleichen Route wieder zurück nach Paris. Ja richtig, auf der gleichen Route, wie läuft das wohl mit der Motivation? Naja wenigsten hat man eine ungefähre Vorstellung was noch kommt.

jugendstilBikes Paris - Brest - Paris Route

Erlaubt sind alle durch muskelkraft betriebene Velos mit Kettenantrieb. Unterschieden wird zwischen Rennrädern und Spezialrädern. Zu letzterem zählen, z.B. Liegeräder, Tandems oder Velomobile. Je nach Gemüt kann man sich für die 90 Stunden, 84 Stunden oder Rennradler auch für die 80 Stunden Gruppe entscheiden.

Essen, Trinken, wetterfeste Bekleidung, Werkzeug, Ersatzteile, Verpflegung, alles an Gepäck muss aufs Rad und darf nicht durch Freunde oder Betreuer mit dem Auto „hinterher gefahren“ werden. Auch muss das Rad entsprechend für die nächtlichen Abschnitte gerüstet sein. Licht ist Pflicht! Die Warnweste auch, aber die gibt es vom Veranstalter dazu.

So gepackt fuhr Heike Priess PBP2015 unter 80 Stunden, Quelle: http://blog.heikepriess.de/2015/08/16/
So gepackt fuhr Heike Priess PBP2015 unter 80 Stunden, Quelle: http://blog.heikepriess.de/2015/08/16/

Aber Paris-Brest-Paris ist ja nicht irgendein Jedermannrennen, mitfahren darf man nur wer im Jahr der Austragung folgende Brevets („Prüfungen“) erfolgreich absolviert hat und einen Startplatz bekommt.

  • 200 km innerhalb von 13,5 Stunden
  • 300 km innerhalb von 20 Stunden
  • 400 km innerhalb von 27 Stunden
  • 600 km innerhalb von 40 Stunden

Gefahren werden durfen nur vom Audax Club Paris anerkannte „Brevet des Randonneurs Mondiaux“ (BRM). Naturlich darf man jeden Brevet durch einen längeren ersetzen. Um so länger die Strecke des zuletzt gefahrene Brevet war, um so besser ist die Position auf der Warteliste für einen Startplatz.

Im August 2019 startet Paris-Brest-Paris erneut. Wer Lust auf ein Abenteuer hat findet auf der Internetseite der Audax Randonneurs Brevets in Deutschland, dort oder im Blog von Heike Priess findet ihr auch Bilder und Berichte von PBP 2015.

Tour de France Fahrer müssen auch aufs Klo

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie man fast jeden Tag 160km mit dem Fahrrad hinter sich bringen kann ohne wenigstens ein mal eine kleine Bio-Pause einlegen zu müssen? Immerhin trinken die Fahrer ca 6-10 Liter während der Etappen.

Aber was soll man tun, wenn man gerade an der Tour-de-France dem wohl größten Rennrad-Wettkampf der Welt teilnimmt? Man kämpft mit 200 anderen Teilnehmern um jede Minute und wird dabei auch noch permanent von Kameras und Zuschauern beobachtet.

  1. Gruppen Pinkeln: Eine Gruppe entscheidet sich anzuhalten und sich am Rand zu erleichtern. Häufig treffen die Führenden die Entscheidung während der Rest der Gruppe ihrem Beispiel folgt. Immerhin weiß man nie wann die nächste Gelegenheit kommt. Nach dem Reglerwerk ist dies aber nur außer Sichtweite größerer Zuschauergruppen gestattet. Kamerateams schwenken dann rechtzeitig weg. Außerdem achten die Fahrer darauf die ursprüngliche Reihenfolge beizubehalten.
  2. Vorsprung nutzen: Einzelne Fahrer brechen aus der Gruppe aus und versuchen ausreichend Vorsprung herauszuholen, um sich nach der Pause wieder in die Gruppe einfädeln zu können. Auch hier geht das nur außer Sichtweite größerer Zuschauergruppen und Kameras üben sich in Diskretion. Manch ein Fahrer hat für diesen Zweck auch schon mal das Wohnmobil eines Zuschauers aufgesucht.
  3. Einfach laufen lassen: Angehalten wird meist nur in den ersten Abschnitten einer Etappe da hier noch vergleichsweise langsam gefahren wird und die Zeit wieder aufgeholt werden kann. Wasser zu lassen und gleichzeitig zu treten ist aber eigentlich nicht möglich. Deshalb lassen sich die Fahrer von Teamkollegen ziehen oder schieben. Notfalls kann man sich auch einfach rollen lassen, was besonders gut bergab funktioniert. Auch hier wird darauf geachtet einen Fahrer in dieser Situation nicht zu überholen.

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Bild von Brampton Cyclist [Creative Commons], via flickr
Bild oben von Brampton Cyclist [Creative Commons], via flickr

Abschleppdienst für das Fahrrad

Ja, es gibt Abschleppdienste für das Fahrrad bzw. für die Fahrradpanne. Der ADFC bieten diesen als erster Anbieter an. Wir stellen euch die Leistungen und Preise vor.

Wer so wie wir täglich auf das Fahrrad angewiesen ist, der legt auch schon mal längere Strecken zur Arbeit oder im Urlaub zurück. Aber was passiert eigentlich im Falle einer Panne oder eines Unfalls? Durch den Anruf bei der Servicenummer wird man von einem Taxi mit Fahrradgepäckträger oder traditionellen Abschleppwagen abgeholt. Wer sich auf einem ausschließlichen Radweg befindet, muss sich zuerst zu einer öffentlichen Straße durchschlagen. Die Panne wird beseitigt oder man kann sich eben abschleppen lassen und so doch noch einigermaßen pünktlich ankommen.

Die normale Pannenhilfe wird ab 2016 vermutlich allen Mitgliedern des ADFC ohne zusätzliche Gebühr zur Verfügung stehen. Sie deckt einen deutschlandweiten Pannenschutz und Abschleppdienst rund um die Uhr ab. Die Mitgliedschaft kostet für Einzelpersonen €46/Jahr wobei Kinder, Jugendliche und Familien günstiger sind. Bei kleineren Pannen lässt sich der Schaden auch direkt vor Ort beheben. Für Pendler sollte das eigentlich ausreichend sein. Wem das nicht genügt, der kann auch jetzt schon die Pannenhilfe Plus für €12/Jahr (Familie €19/Jahr) zusätzlich abschließen. Dadurch erweitert sich der Service auf ganz Europa und es werden Taxifahrten oder Leihfahrräder erstattet. Darüber hinaus sind auch die Rücktransportkosten für Fahrer und Fahrrad im Falle eines Unfalls inbegriffen.

Bei der Mitgliedschaft im ADFC sollte man nicht vergessen, dass die Pannenhilfe nur ein zusätzliches Sahnehäubchen ist. Alle anderen Leistungen für Radfahrer kann man auf der Webseite nachlesen.

Bild oben wahrscheinlich von Kazimierz Nowak [Public domain], via Wikimedia Commons

Grüßen

Wer regelmäßig Fahrrad fährt, der hat sich das Grüßen angewöhnt, oder? Immerhin sieht man sich ja fast jeden Tag manchmal sogar auf dem Weg hin zur Arbeit und auch auf dem Rückweg. Theoretisch sieht man den „fremden“ Bekannten auf dem Rad gegenüber öfters als manch einen Verwandten.

Ich habe das ganze mal – nicht wissenschaftlich – beobachtet und habe folgendes festgestellt:

JugendstilBikes Grüßen Mountain Biker

Mountainbiker
Anteil ca. 10%

Zunächst muss ich sagen auf meinem Weg treffe ich unter allen „Radfahrertypen“ am wenigsten vom Typ „Mountainbiker“. Die wenigen die ich beobachtet habe, die grüßten oft nur noch schnell hinterher.

 

JugendstilBikes Grüßen Rennradfahrer

Rennradfahrer
Anteil ca. 30%

Rennradfahrer grüßen sich. Ein Großteil der Radler auf einer Rennmaschine grüße mich oder grüßte zurück.

 

 

JugendstilBikes Grüßen Commuter

Commuter
Anteil ca. 60%

In diese Gruppe pack ich mal die typischen Stadtradler, welche wahrscheinlich die Masse des Fahrradverkehrs ausmachen, aber in der Regel moderat unterwegs sind. „Commuter“ grüßen ähnlich wie die Mountainbiker, wenn dann, eher erschrocken zurück.

Fazit

Ich würde als Zusammenfassung sagen man bleibt was das Grüßen geht unter sich. Ich auf dem Rennrad wurde überwiegend von gleichgesinnten Rennradlern gegrüßt. Denke aber das dies auf dem Mountainbike ähnlich wäre. Nur bei den „Commutern“ glaube ich ist das Grüßen generell selten.

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Titelbild "The greeting" von Coppa.Cobram

Women’s 100

Es ist Sonntag, es ist der 26 Juli 2015, es ist Women’s 100 Zeit!

Weltweit schnappen sich am 26. Juli Mädels ihr Radl und starten im Rahmen der Women’s 100 mit dem Ziel die 100 Kilometer voll zu machen, Spaß zu haben und in der Gemeinschaft zu radeln! Letztes Jahr haben es über 8.000 Frauen mit den 100 Kilometern aufgenommen. Dieses Jahr sollen es doppelt so viele Mädels aufs Rad ziehen.

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Wenn du Bock hast und noch eine Gruppe zum mitradeln suchst, dann findest du auf der Webseite von Rapha eine Übersicht der Gruppen in deiner Umgebung. Alternativ kannst du auch eine Gruppe anmelden und deine Heimstrecke mit anderen Teilen.

jugendstilBikes.com Rapha Women's 100 Map

Wir empfehlen euch die „Women’s Mütze 100“ welche von unseren Stahlrahmenfreunden aus der Schicken Mütze organisiert wird. Keine Sorge, für die Rapha gehts auch auf Alu und Carbon 😉

Wann
26.07.2015, Startzeit 10:30

Wo
Schicke Mütze
Talstraße 22-24
40217 Düsseldorf

Alle auf Rapha registrierten Fahrrerinnen, die die ganze Woman‘s 100 fahren, bekommen einen gewebten Aufnäher als Erinnerung an ihre Leistung!

Pfingsten in Bimbach – Erlebnisbericht zur RTF

Pfingsten fährt man in Bimbach. Dieses Jahr ging das Team „JugendstilBikes“ in Minimalbesetzung an den Start. Ich und mein Stahlrahmen, wir haben die 159 Kilometer Radtourenfahrt (RTF) durch die Rhön auf uns genommen.

Ich stürzte mich also mit Frau und Kind auf die Autobahn und stellte mich in den Pfingststau. Gegen 21 Uhr hatten wir es dann geschafft. Wir hatten unsere Unterkunft in Bad Salzschlirf erreicht und wurden herzlich empfangen.

Spät ins Bett, früh wieder raus. In einem Zeitfenster von 7:30 Uhr bis 10:30 Uhr durfte man auf die Strecke um 18 Uhr wurde man vom Besenwagen eingesammelt. Um letzteres zu verhindern war der Plan spätestens um 8:30 Uhr zu starten.

Vor dem Start wurden schnell die Startunterlagen abgeholt, die Startnummer an die Jacke gepinnt und noch eben die kurzfristig organisierte GoPro Hero3+ an den Lenker geschraubt – ich hab mir sagen lassen die Abfahrten sind durchaus eine Aufnahme wert.

JugendstilBikes_Pfingsten_In_Bimbach_Bericht_01

Um 8:43 Uhr ging es dann auf die Strecke. Die ersten Kilometer lief das Rad noch nicht rund, ein klacken zwang mich nochmal vom Rad. Es war der Geschwindigkeit-Sensor, scheinbar ist er durch den Transport im Auto verrutscht. Dies blieb aber auch der einzige „Zwischenfall“.

Nach knapp 20 Kilometern hätte man den ersten Kontrollpunkt erreicht. Ich RTF Neuling, wunderte mich das ich plötzlich in eine Sackgasse auf irgendein Sportplatz geleitet wurde und drehte um und folgte dem weiteren Streckenverlauf. Am zweiten Kontrollpunkt – nach gut 66 Kilometern – merkte ich dann dass es sich bei diesem „Sportplatz“ vorhin um den ersten Kontrollpunkt gehandelt haben muss, da der Kollege vom Kontrollpunkt das zweite Feld auf der Streckenkarte stempelte und nicht das erste. Naja eben die Trinkflaschen auffüllen, zwei Bananen essen, etwas trinken und weiter ging es.

Die nächsten Kontrollpunkte kamen bei Kilometer 83, 106 und 125. Der Abstand war somit recht gering, aber in der Rhön definiert die Distanz allein nicht die Dauer. Die Höhenmeter sagen dir wo der Hammer hängt. Die Steigungen kamen immer wieder aber auch Abfahrt um die 12% waren dabei und zauberten immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht und jagten den Tacho auf bis zu 75 Km/h.

Das Prozedere am – für mich – ersten Kontrollpunkten wiederholte sich an den folgenden. An zwei Kontrollpunkten wurde mein Stahlrahmen an geflirtet und angemerkt wie selten man im Teilnehmerfeld jemand auf einem klassischen/alten Stahlrenner findet. Das sorgte gleich für ein Motivationsschub im nächsten Abschnitt.

Unterwegs konnte mein Multitool noch einem anderen Fahrer den “Arsch” retten, der Sattel war wohl nicht richtig eingestellt und das Werkzeug nicht eingepackt. Wahrscheinlich zu schwer 😉 aber man hilft sich ja gerne.

Am letzten Kontrollpunkt in Benshausen gab mein Garmin Edge auf. Akku leer. Für die restlichen 34 Kilometer musste dann mein Smartphone herhalten. Kurz nach dem letzten Kontrollpunkt ging es durch Bad Salzschlirf, quasi direkt an der Wohnung in der wir wohnten vorbei. Ich war somit am Ziel hinter dem Ziel, aber Aufgeben kam nicht in Frage.

Die letzten Kilometer gingen, zunächst bergauf, aber wie so oft an diesem Tag dachte ich mir „wenigstens schön hier“. Nach jedem Berg kommt aber auch ein Tal und so strampelte ich fleißig weiter Richtung Ziel. Mit dem Smartphone im Radtrikot waren Geschwindigkeit und Distanz nicht mehr bequem abzulesen und ich hatte das Gefühl ich komm nicht vorwärts. Im Ziel verriet mir ein Blick aufs Smartphone, die letzten 34 Kilomter waren mit 24,5 km/h und 547 Höhenmetern gar nicht so langsam wie ich glaubte. Vielleicht hätte ich die 159 Kilometer ganz ohne Tacho fahren sollen 😉

JugendstilBikes_Pfingsten_In_Bimbach_Bericht_22

Nach 6:38 Stunden und 2392 Höhenmetern erreichte ich das Ziel zufrieden aber auch geschafft.

Fazit

Die Mitglieder des RSC Bimbach haben mit dem Rhön-Radmarathon eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Strecke ist abwechslungsreich, perfekt ausgeschildert und in einem guten Zustand. An den Verpflegungsstationen wartet eine große Auswahl an Speisen und Getränken und die Landschaft rund um die Rhön ist wunderschön.

Für mich war es die erste RTF, aber sicher nicht die letzte. Die 159 Kilometer durch die Rhön, waren eine tolle Herausforderung und es hat viel Spaß gemacht mit gleichgesinnten über den Asphalt zu heizen und sich die Hügel hochzuqälen. Auch war es rund um die RTF schön, unter Freunden noch zwei Tage in Bad Salzschlirf zu bleiben und die Zeit zu genießen.

Mallorca 2015 – Rückblick

Vor fast einem Monat startete unsere diesjährige Radtour. Ziel war dieses Mal die Sonneninsel Mallorca. Das Trainingslager Ziel schlecht hin, der eine trainiert Bierkrug heben, der andere verbessert sein Handicap auf dem Grün und viele andere steigen aufs Radl. Oder besser gesagt aufs Rennradl.

Wir haben uns auch aufs Rennradl geschmissen, vor Ort gab es von Kuoga zwei Carbonrahmen Namens „Kobolt“ mit Ultegra Di2. Leichter Renner welcher wahrscheinlich dem normalen „AufMallorcaRennräderLeihTyp“ keine Wünsche offen lässt. Gefahren wurde mit den Rädern quer durch die Insel, am Ende haben wir in den 8 Tagen etwas über 1000km in den Asphalt gebrannt.

Überblick

Tag 1, 30er Schnitt
Tag 2, der erste Berg
Tag 3, Ausdauer
Tag 4, Regeneration
Tag 5, Bergfest
Tag 6, Flachland
Tag 7, Von Nord nach Süd
Tag 8, 1000 Kilometer

JugendstilBikes Mallorca 2015 Strecken GoogleEarth Sat
8 Tage, über 1000 Kilometer, fast 10.000 Höhenmeter, ca. 25.000 Kalorien und jede Menge Spaß!

Fazit

Erstmal ist Mallorca eine wunderschöne Insel, abseits des Biertourismus gibt es viele schöne Ecken. Schöne Küstenstraßen, einsame Caminos, knackige Anstiege und endlose Abfahrten und immer mal wieder andere Radfahrer mit den man ins Gespräch kommt. Des Weiteren war es für uns Stahlliebhaber eine gute Gelegenheit mal auf Carbon und mit modernstem Kram a la „Di2“ zu fahren. Aber zu Hause freuten wir uns auch wieder auf unseren Stahlrennern fahren zu können. Auch wenn wir anfangs noch versuchten am Bremsgriff zu Schalten 😉 und der Gewichtsunterschied zunächst noch spürbar war.

Pfingsten fährt man in Bimbach

Am 23. und 24. Mai findet der diesjährige Röhn-Radmarathon in Bimbach statt. Wie immer ausgerichtet vom lokalen Radsportclub „RSC’77 Bimbach„.

Wir sind auch vor Ort. Besser gesagt Gino und sein Raleigh Stahlrenner. Die beiden versuchen sich an der 155km Rundfahrt durch die Rhön.

Angeboten werden verschiedenste Strecken. Von der 20km langen Familientour über die Rundfahrten (48-155km, RTF/BDR) bis zu den Marathonstrecken (171-238km) ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zusätzlich werden abseits des Asphalts auch zwei Mountainbike Strecken angeboten (25, 50km, CTF/BDR).

Rhön Radmarathon, Pfingsten in Bimbach, Strecken

Die Startplätze für die Marathonstrecke sind bereits vergeben, aber für alle anderen Strecken kann man sich noch nach melden (auch am Renntag vor Ort noch möglich).

Weitere Infos zum Röhn-Radmarathon findet ihr auf der Webseite zum Event.

Quellen: Bild und Streckenplan,  www.rhoen-radmarathon.de

Mallorca 2015, Rückreise

Gestern ging es zurück nach Deutschland. Um 5:30 klingelte uns der Wecker aus dem Tiefschlaf. Etwas später standen wir auf. Frühstücken, noch die letzten Sachen einpacken, Aufräumen und los ging es in Richtung Flughafen.

Nach dem wir den Leihwagen weggebracht und das Gepäck aufgegeben haben ging es zügig weiter. Die Anzeigetafeln gaugelten uns vor wir hätten nur noch 4 Minuten bis zum Boarding, am Ende waren es noch fast 45.

Gut in Düsseldorf angekommen wurden wir von unseren Frauen samt Kindern überrascht. Herrlich!

Fazit

Zum einen hängen die 1000 Kilometer noch in den Beinen – vielleicht haben wir den gestrigen Abend auch zu fürstlich gefeiert. Zum anderen ist es schon ungewohnt heute keine Kilometer in den Asphalt zu Hauen 🙂

Danke für die zahlreichen „Leser“ die uns während unserer Mallorca Tour begleitet haben. Wir gönnen eurer Timeline jetzt mal eine kleine Pause 😉

Alle Beiträge zum nachlesen findet ihr unter: www.jugendstilbikes.de/tag/mallorca